Körperpsychotherapie

« zurück

Körperpsychotherapie für Babys

„Berührung ist die erste Sprache, die wir sprechen“ (Stephen Gazkin)

Dieses Zitat drückt in so wunderbarer Weise aus, dass Babys ihre emotionalen Bedürfnisse, sowie ihren emotionalen Ausdruck in erster Linie durch ihre Körpersprache und über körperliche Symptome mitteilen.

Bei der Arbeit mit Babys macht der Ansatz der Körperpsychotherapie daher größten Sinn! Wir sollten den Körper der Babys in ganzheitlicher Weise betrachten, denn so können wir ihre emotionale Not verstehen, die sich uns über verschiedene Symptome mitteilen kann.

Eine Geburt ist ein wundervolles und einzigartiges Erlebnis.
Auf die Welt zu kommen, eine kraftvolle und einzigartige Erfahrung.
Doch nicht immer verläuft die Schwangerschaft oder die Geburt auf natürlichem Wege und frei von Problemen. So kann diese Erfahrung manchmal auch für das Baby und die Eltern zu einem emotional überwältigenden Erlebnis werden.

Babys verarbeiten eine anstrengende Geburt bestenfalls dadurch, dass sie erst einmal viel schlafen, sich erholen und ausruhen wollen. Sie wünschen sich ein ausgiebiges „Rooming-in“ mit viel körperlicher Nähe und Wärme der Eltern und erleben auf diese Weise eine natürliche Art der Entspannung und Anbindung an die Eltern und ein Ankommen in der neuen Lebenssituation.
Doch auch trotz aller Nähe und Bemühungen kann es sein, dass ein Baby in der Zeit nach der Geburt übermäßig viel weint und neben emotionaler Anstrengung verschiedene Anzeichen körperlicher Übererregung und Anspannung zeigt. Diese Symptome können oftmals psychischen Ursprungs sein und eine postnatale Anpassungsstörung des Babys kennzeichnen.
Koliken, Stillprobleme, Schlafstörungen, übermäßiges Spucken, Schiefhals, Infektanfälligkeit, Atemwegserkrankungen, Hautirritationen, allgemeine Unruhezustände, zu starke oder zu geringe körperliche Spannung (hyperton oder hypoton), plötzliche oder intensive Schreiattacken, oder, über die ersten sechs Lebensmonate hinaus, das Verharren in frühkindlichen Reflexen können u.a. körperliche Anzeichen für eine postnatale Anpassungsstörung und psychosomatische Regulationsstörung im Säuglingsalter darstellen.
Neben emotionalem Stress können zudem Blockaden im Bereich der Wirbelsäule eine weitere Ursache für Anspannungen und Auffälligkeiten des Babys sein.


Als Bewegungstherapeutin, mit einem Arbeitsschwerpunkt in biodynamischer (nicht invasiver) Craniosacraler Körperarbeit, sowie als Heilpraktikerin für Psychotherapie möchte ich Sie gerne schon bereits in den ersten Wochen nach der Geburt darin unterstützen, herauszufinden, welche Probleme Ihr Baby beschäftigen. Ich möchte Sie unterstützen, Ihr Baby besser zu verstehen, damit Sie es in seinem Prozess, in dieser Welt anzukommen, achtsam begleiten können.
Die Methoden zum entspannenden Handling, sowie beruhigende Massagen, Ausstreichungen und Berührungen, die ich Ihnen zeigen möchte, können sowohl Ihrem Baby als auch Ihnen psychische und körperliche Entspannung und Entlastung bringen und ihr gemeinsames Band als Familie stärken.
Ein Gespräch kann für Sie als Eltern eine Möglichkeit sein, von den Erlebnissen der Geburt noch einmal zu berichten, um sowohl für Ihr Baby, als auch für sich einen Ort der inneren Ruhe und Akzeptanz zu finden, um die Begebenheiten der Geburt und der nachgeburtlichen Phase bewusst zu verarbeiten.

„Bewegung und Entspannung sind Ursprung und Bestreben alles Lebendigen! Zwei Aspekte des Lebens, die miteinander in ständiger Wechselwirkung stehen und in jedem lebendigen Organismus nach stetiger Balance streben.“
K.K.

Eine Körperpsycho- therapeutische Einzelsitzung für Babys dauert 45-60 Min.
Kosten: 45,- Euro
Sie ist privat zu zahlen, wird jedoch ggf. in einzelnen Fällen von einigen Krankenkassen erstattet.

Hinweis: Eine körperpsychotherapeutische Behandlung ersetzt keine ärztliche oder manual-therapeutische Behandlung. Sie dient der psychischen Entspannung und der Klärung des Gesamtverständnisses der akuten Situation Ihres Babys!